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Wie las­sen sich digi­ta­le Medi­en für das Leh­ren und Ler­nen nut­zen?
Ich möch­te die Band­brei­te mög­li­cher Sze­na­ri­en erläu­tern und damit auf­zei­gen, wie viel­fäl­tig das “Ler­nen mit digi­ta­len Medi­en” sein kann. Die Digi­ta­li­sie­rung erwei­tert das Spek­trum von Lern- und Bil­dungs­an­ge­bo­ten; sie ermög­licht neue Sze­na­ri­en des Leh­rens und Ler­nens, die Bedürf­nis­sen und Erwar­tun­gen von Men­schen und Orga­ni­sa­tio­nen ent­ge­gen kommen.
Micha­el Kerres
Arbeitsschritte
Das Kapi­tel 1 des Lehr­buchs erläu­tert zehn ver­schie­de­ne Sze­na­ri­en des Ler­nens mit digi­ta­len Medi­en. Damit ist das Spek­trum mög­li­cher Sze­na­ri­en nicht abschlie­ßend (und auch nicht sys­te­ma­tisch) beschrie­ben, denn die digi­ta­le Tech­no­lo­gie ent­wi­ckelt sich stän­dig wei­ter. Deut­lich wer­den soll viel­mehr, dass die digi­ta­le Tech­no­lo­gie uns Werk­zeu­ge lie­fert, die die Mög­lich­kei­te der didak­ti­schen Pla­nung enorm erwei­tert — und zwar gera­de nicht als Alter­na­ti­ve zu tra­di­tio­nel­len face-to-face Set­tings, son­dern durch geziel­te Kom­bi­na­ti­on unter­schied­li­cher Ele­men­te — frei­lich immer aus­ge­rich­tet auf das iden­ti­fi­zier­te Bil­dungs­pro­blem und die ange­streb­ten Lehr-Lernziele. 
Arbeitsschritte
  • Das Video erläu­tert zehn Sze­na­ri­en für das Ler­nen mit digi­ta­len Medien.
  • Über­le­gen Sie, wel­che Sze­na­ri­en in Ihrem Bereich gut ein­setz­bar wären? Über­le­gen Sie bit­te auch, war­um Sie die ande­ren Sze­na­ri­en aus­schlies­sen wür­den? Viel­leicht wäre eine Kom­bi­na­ti­on denkbar?

Las­sen Sie uns den “Sta­tus Quo” der Digi­ta­li­sie­rung in den ver­schie­de­nen Bil­dungs­sek­to­ren unter­su­chen und wel­che der Sze­na­ri­en in wel­chem Umfang ein­ge­setzt wer­den! Dabei stellt sich zunächst die Fra­ge, wie wir “Digi­ta­li­sie­rung” defi­nie­ren und mes­sen wol­len? Wür­de uns die Aus­stat­tung einer Ein­rich­tung mit digi­ta­len Gerä­ten und digi­ta­ler Infra­struk­tur inter­es­sie­ren? Wür­den wir auf Befra­gun­gen von Leh­ren­den oder Ler­nen­den zu ihrem Nut­zungs­ver­hal­ten set­zen? Betrach­ten wir, wie die­ser Fra­ge in ver­schie­de­nen Stu­di­en nach­ge­gan­gen wird!Micha­el Kerres
Arbeitsschritte
  • Der “Adult Edu­ca­ti­on Sur­vey” zur Erwach­se­nen­bil­dung wird alle zwei Jah­re euro­pa­weit durch­ge­führt. In der letz­ten Erhe­bung kam — unter Mit­wir­kung des Lear­ning Lab — ein neu­es Instru­ment zur Erfas­sung des “Ler­nens mit digi­ta­len Medi­en” zum Ein­satz. Wie wur­de for­schungs­me­tho­disch vor­ge­gan­gen und wel­che Ergeb­nis­se wer­den berich­tet (s.a. Bun­des­in­sti­tut für Berufs­bil­dung)?

    Text

  • Die Medi­en­kom­pe­ten­zen von Schü­le­rin­nen und Schü­lern der ach­ten Klas­se wer­den von der inter­na­tio­na­len Ver­gleichs­stu­die ICILS erfasst. Sie gibt auch Hin­wei­se über die Medi­en­nut­zung in Schu­len. Für den Schul­sek­tor lie­gen dar­über hin­aus erstaun­lich wenig sys­te­ma­ti­sche Erhe­bun­gen vor. 
  • Die Ber­tels­mann-Stif­tung gibt den Digi­ta­len Moni­tor für ver­schie­de­ne Bil­dungs­sek­to­ren her­aus. Auch hier wäre ein Blick auf das Erhe­bungs­in­stru­men­ta­ri­um von Interesse. 
  • Gibt es wei­te­re Befun­de, die uns in der ein­gangs genann­ten Fra­ge weiterhelfen? 

Die Sze­na­ri­en des “Ler­nens mit digi­ta­len Medi­en” kön­nen unter­schied­li­chen Kon­tex­ten zu geord­net wer­den: der for­ma­len oder non-for­ma­len Bil­dung oder dem infor­mel­len Ler­nen. Für die Kon­zep­ti­on des Bil­dungs­an­ge­bo­tes ist es wich­tig, die­se ver­schie­de­nen Kon­tex­te des Ler­nens ein­ord­nen zu können. 

Ord­nen Sie bit­te die ver­schie­de­nen Bei­spie­le den drei Kon­tex­ten zu. Zie­hen Sie dazu die Bil­dungs­an­ge­bo­te auf der rech­ten Sei­te in die lin­ken Container.